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Jun 01

Jubiläumskonzert der Survivors

 Jubiläumskonzert der Survivors, Soulchor des Glad(E)makers e.V. in der Petruskirche Bremerhaven

 

Es ist nun für mich selber gut 1,5 Jahre her, das ich die Glad(E)makers auf einem Konzert gehört und gesehen habe. Ich habe ‘damals’ viele Konzerte von Ihnen fototechnisch begleitet. Ich war immer begeistert.

Das war ein Chor, der mich damals wirklich in seinen Bann gezogen hat. Klasse Musik, klasse Auftritte und eine wirklich gute und durchdachte Show! Nun nach gut 1,5 Jahren wollte ich mir das Jubiläums-Konzert in der Petruskirche anschauen. Wollte wissen, wie sie sich weiter entwickelt haben.

Die letzten Proben vor dem Konzert waren komisch. Ich stand in der Kirche und es wurde noch abgemischt. Es war nicht mal mehr 10 Minuten bis zum Konzertbeginn. Es war eine ‘Lichtanlage’ aufgebaut und die einige Mitglieder standen mit den Mikros da. Die Gitarre und das E-Klavier dröhnten, der Gesang war auch eher dröhnend…

Dann das Konzert selber. Das Licht war nur auf die Mitte des Chors ausgerichtet und wechselte von einem knalligem Rot zu einem blendenden Gelb. Die Bewegungen des Chors wahren weder synchron noch irgendwie zusammenhängend. Der Gesang des Chors war – in meinen Ohren – eher ‘anstrengend’ als entspannend. Es passte alles nicht mehr wirklich zusammen. Zwischendurch kam dann eine Nebelmaschine zum Einsatz, die die Chormitglieder eher verwirrten. Einige versuchten den Nebel durch rasche Handbewegungen vor dem Gesicht zu vertreiben – einige husteten einfach. Auch hatte ich das Gefühl, das ein Mitglied des Chors nicht wirklich nüchtern war…

Ich kannte das nicht von diesem Chor. Ich kannte auch die meisten Gesichter nicht mehr. Von denen, die ‘damals’ dabei waren, waren nicht mehr viel. Aber bei einigen – vielleicht waren es Sieben oder Acht – konnte ich sehen, das sie nicht nur Spaß hatten, sondern auch wussten, was sie da tun. Die ‘anderen’ – die waren halt auch dabei. Mehr nicht…

Ob ich enttäuscht war?! Das würde es nicht ausdrücken. Es war mehr als nur Enttäuschung! Ich für meinen Teil werde die Konzerte der Glad(E)makers nicht mehr besuchen.