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Mittelalter und Neuzeit

Die älteste schriftliche Überlieferung zur Besiedlung des heutigen Bremerhavener Stadtgebiets reicht bis 1139 zurück. Damals wurden die Kirchdörfer Geestendorf und Wulsdorf urkundlich genannt.

Der 1275 erstmals erwähnte Flecken Lehe nördlich der Geeste gewann eine überörtliche Bedeutung als Amtssitz und Marktort mit minderstädtischen Rechten.

Politisch stand das Gebiet an der Geestemündung lange im Widerstreit der Interessen des Erzbistums Bremen und der Stadt Bremen, wobei Lehe seine Rechte mehrfach durch Schutzverträge mit dem Bremer Rat zu wahren suchte.

Beschießung der Leher Schanze durch die Schweden am 3. August 1657. Die Schanze lag auf dem Gebiet der heutigen Seebeckwerft in Bremerhaven. Links im Vordergrund ist die heute noch existierende Marien-Kirche im alten Geestendorf zu sehen.

Carlsburg um 1672

Plan der unvollendeten Stadtgründung Carlsburg Ende des 17. Jahrhunderts

1648/54 kam das Gebiet mit dem gesamten Erzbistum Bremen unter die Hoheit Schwedens, das ab 1672 an der Mündung der Geeste in die Weser mit der Festungsstadt Carlsburg einen Stützpunkt errichten wollte, dieses Vorhaben jedoch nicht vollenden konnte.

1719 ging das Gebiet nach kurzzeitiger dänischer Besetzung endgültig auf das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg – ab 1814 Königreich Hannover – über.

Quellen: wikipedia.org, wikimedia.org