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Wesermünde entsteht

Am 1. November 1924 wurden die benachbarten preußischen Städte Lehe mit etwa 40.000 Einwohnern und Geestemünde mit etwa 30.000 Einwohnern zur Stadt Wesermünde vereinigt; Bremerhaven gehörte weiterhin zum Land Bremen.

1925 wurde die erste Buslinie Bremerhavens nach Schiffdorf eingerichtet. Am 1. April 1927 wurden Weddewarden, Schiffdorferdamm und Speckenbüttel nach Wesermünde eingegliedert. 1929 und 1930 starteten die beiden Passagierdampfer Bremen und Europa von Bremerhaven und errangen wieder das Blaue Band.

Deutschlands größte Schiffe "Europa" und "Bremen" - am Pier des Norddeutschen Lloyds in Bremerhaven vom Flugzeug aus gesehen. Vorn die "Europa", welche am 19. März ihre Jungfernreise antreten wird, dahinter die "Bremen".

Deutschlands größte Schiffe "Europa" und "Bremen" - am Pier des Norddeutschen Lloyds in Bremerhaven vom Flugzeug aus gesehen. Vorn die "Europa", welche am 19. März ihre Jungfernreise antreten wird, dahinter die "Bremen".

 

1938 wurde das Hafengebiet Bremerhavens ausgegliedert und der Stadt Bremen angeschlossen (Stadtbremisches Überseehafengebiet Bremerhaven). Am 1. November 1939 wurden Bremerhaven und Wesermünde zusammengelegt. Die neue Großstadt mit dem Namen Wesermünde gehörte zur preußischen Provinz Hannover.[14] Die Einwohnerzahl der Großstadt lag über 100.000.